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oder: das ist kein lustiger blogg. nein.

12/12/2009

fortpflanzung...

gehört zum leben, ich weiß. trotzdem beschleicht einen ab einem gewissen alter das gefühl - alles dreht sich nur noch um babys... wer wann eins will oder bekommt, nicht bekommt, bekommen sollte, nicht bekommen sollte... und abgesehen davon, was es macht, wie es wächst, wie toll es ist, mama/ papa zu sein... und vor allem - "was ist denn eigentlich mit dir?"

davon mal abgesehen, dass man als single nun mal nicht durch reine gedankliche kraftanstrengung schwanger wird und ich nicht gewillt bin, mein sonstiges liebesleben vor jedem x-beliebigen auszubreiten, fehlen mir immer gelinde gesagt die worte, ob solcher indiskretion. zumal ich keinen einzigen männlichen bekannten habe, der ähnlich forsch danach gefragt wird... was mich zugegeben manchmal neidisch werden lässt.

in der regel erübrigt sich eine antwort, denn... möchte ich mich der diskussion aussetzen, die die antwort: "also weißt du... eigentlich bin ich gar nicht scharf drauf, mama zu werden" verursacht? eher nicht. nach zwei oder drei versuchen, ehrlich zu sein, gebe ich es auf. merkwürdigerweise scheint das mit der aussage "ich will keine kinder" ähnlich zu sein, wie mit der aussage "ich bin schwul/lesbisch".... da muss nur der/ die richtige kommen!

ja, klar - wenn der richtige biologische erzeuger auftaucht, bin ich schlagartig bereit, meine lebenspläne, ziele und persönlichen entscheidungen über den haufen zu werfen... alles eine frage der chemie. wenn ich meinem friseur erzählen würde, dass er nur einfach noch nicht die passende frau gefunden hat, um nicht schwul zu sein, wird er sich vermutlich auch sofort auf die suche machen...

ich schätze eher, um dafür zu sorgen, dass ich mich dem fortpflanzungsstress aussetze, muss nicht der richtige, sondern eher der falsche kommen... zum ganz falschen zeitpunkt. zum beispiel, wenn die pille grad durch heftige antibiotika oder ich persönlich durch zuviel alkohol außer gefecht gesetzt bin... kombiniert mit der tatsache des absolut fruchtbaren und völlig verkehrten zeitpunkts, könnte es vielleicht dazu führen, dass es irgendwann mal einen nachfahren mit meinen genen gibt. das ist dann schicksal... und ein wesen, dass so hartnäckig darauf besteht, diese welt kennen zu lernen, werde ich mit sicherheit nicht davon abhalten...

ansonsten - nein, bei mir tickt nix. ich verfalle nicht in sentimentale gefühle, beim anblick neugeborener, meine hormone spielen bei babygeruch nicht verrückt.. und nein, auch wenn der fratz noch so süß ist, bin ich froh, dass ich ihn wieder abgeben kann und mich anderen dingen widmen. nein, ich hab keine angst, allein zu sein, wenn ich alt bin und auch nicht davor, dass dann keiner da ist, der für mich sorgt. nein, ich lege derzeit keinen riesenwert darauf, meine gene weiter zu geben. und nein, ich bin kein kinderhasser, im gegenteil... ich will sie nur einfach nicht zur welt bringen. und ja, kann sein, dass ich das mit 50 bereue. kann sein, dass ich meine meinung noch ändere... nur sicher nicht, weil mir irgendwer erzählt, dass das nun einmal so sein muss...
also bitte - leben und leben lassen.

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10/03/2009

könnt ja ...

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9/25/2009

ungläubig...

mit ungläubigem staunen verfolge ich ja manchmal, mit wieviel dreistigkeit manche einem freche lügen auftischen... finde ja immer, wenn man schon schwindelt, dann aber ordentlich! bisschen mühe kann man sich damit schon machen... denn eine gute schwindelei kann ich durchaus anerkennen. mein ehrlicher respekt!
wenn man mich für ganz dumm verkaufen will, kann ich allerdings wirklich krötig werden... pffft!

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9/20/2009

kann ich...

einen gedanken von einem hirn in das andere pflanzen? kann ich nicht.
wer sich urteile erlaubt, darüber, ob jemand etwas richtig oder falsch macht, sollte wissen, warum jemand etwas tut oder lässt. da man das in der regel nicht weiß, ist eine urteilsfindung in der regel blödsinn...
auch die anscheinend blödesten entscheidungen und begebenheiten haben immer auch ihre berechtigung, ihren zweck und ihre ganz eigene logik... auch wenn die nicht für jeden außen stehenden sichtbar wird. manchmal denkt man, das etwas schreckliches passiert, was sich dann jedoch als glück herausstellt.

im leben trifft man auch entscheidungen, die man besser hätte machen können. man lernt draus, oder eben nicht... je wichtiger das, was man lernt, desto länger braucht man manchmal.

ich hab es manchmal ehrlich dick, dass menschen über andere ein urteil fällen, ohne zu wissen, wovon sie reden. klar, wissen wir immer besser, was man hätte tun sollen, wie man hätte reagieren sollen, was man hätte sagen sollen... so von unserem kleinen aber mächtig hohen ross. und so werfen wir eben den ersten stein... immer wieder. und kriegen dabei gar nicht mit, dass wir selber im glashaus sitzen.

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8/08/2009

die fetteste kröte...

je näher man jemandem steht, umso mehr kann einen dieser mensch verletzen... und manchmal würde ich sehr gern wütend sein können auf menschen, auf die das zutrifft. leider fällt mir das von haus aus schwer.
wut ist ein definitiv besseres gefühl als enttäuschung und traurigkeit. aber ich kann nicht wütend sein auf menschen, die ich gut kenne... weil ich meistens weiß, warum sie sich grade so verhalten. ich weiß zuviel von ihnen und ihren hintergründen, ihrem wesen und ihrer geschichte, um so viel unverständnis zu entwickeln, dass ich uneingeschränkt wütend auf sie wäre.

was bleibt ist dann meistens eben diese traurigkeit und enttäuschung. darüber, dass man selbst zuviel erwartet hat... und manchmal auch darüber, dass man menschen aus diesem grund aus von sich selbst fernhalten muss... weil man andernfalls immer wieder verletzt wird. menschen sind wie sie sind.

das zu wissen ist das eine - es zu akzeptieren eine fette kröte, bei der ich mich immer wieder weigere sie zu schlucken...


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8/04/2009

so richtig...

richtig aufregend ist das leben doch erst, wenn es um alles oder nichts geht ;-)
was haben wir schon zu verlieren...?

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7/25/2009

ätzend...!

es gibt sachen, die mich meiner ansicht "an sich ist die welt ein schöner ort und menschen im allgemeinen freundlich" berauben... jaja, ich weiß, dass sich schon massenweise leute zum thema geäußert haben, aber manchmal muss ich meinen senf auch zu sachen abgeben, die mich eigentlich nicht betreffen.

"vodafone und die bloggerszene..."

von berufswegen hab ich ein eher ambivalentes verhältnis zu werbung und kommerz... was bedeutet, ich betrachte das als etwas, das zu unserem leben gehört, das die meisten von uns nutzen und wollen und das nun einmal funktioniert - ob es uns passt oder nicht - und das eine menge arbeitsplätze und raum für ideen und entwicklung bereitstellt... eine welt ohne werbung, ohne konsum, wäre vielleicht eine bessere... aber sie ist nicht so. bisher habe ich noch nicht gesehen, dass irgendeine riesenmenge von menschen anstrengungen unternommen hätte, dafür etwas zu tun... wir kriegen, was wir haben wollen (aber das nur am rande).

web 2.0 war immer ein bisschen "underground" und einer gewissen gruppe von menschen vorbehalten, bis sich die werbung dafür begann zu interessieren... so wie jedes medium, dass eine masse an menschen beschäftigt. althergebrachte blogger stehen immer so ein bisschen für "credibility", das einzig noch echte in dieser künstlichen welt! und wenn dann irgendwer anfängt, geld zu verdienen mit dem, was er tut, verrät er seine identität... geld verdienen ist was böses! prostitution! verwerflich!

fällt mir eigentlich nur ein: HA!
bei all dem spott, dem verriss und der häme, die so im netz kursieren gegenüber den kollegen, die sich im spot für vodafone präsentieren, schwingt in erster linie aus meiner sicht eins mit: neid. neben unverstand, miesen manieren und gruppenschelte...
habe so ein bisschen das gefühl, dass es nicht die abneigung gegen kommerz ist, die menschen dazu treibt, z.b. auf lobo und schnutinger herumzuhacken, sondern eher die tatsache, dass sie alle von dem ganzen schönen kommerz nichts abbekommen haben... wie traurig! wie ungerecht!
liebe leute - mitleid gibts umsonst. neid muss man sich schwer verdienen.

leider neigen viele dazu, denjenigen menschen, die auf dem weg sind, erfolgreich zu werden, schon mal pauschal den hammer auf den kopf zu hauen, damit sie nicht zu übermütig werden... und wie im kleingärtnerverein an ihnen herumzuschnippeln, zurechtzustutzen, festzuzurren, damit sie auch ja genauso wachsen und aussehen, wie sie sollen, wenn sie denn groß sind!

meine meinung: diese menschen, die erfolg haben (und zum beispiel ein angebot von einem großen konzern bekommen) haben irgendwas richtig gemacht, denn sie sind gut in dem, was sie machen, beliebt und bekannt... was sicher nicht immer nur am talent oder an kreativität liegt, sondern manchmal auch daran, dass man zur richtigen zeit am richtigen ort ist. fakt ist: sie haben das angebot bekommen, sie haben es angenommen. ende der geschichte.
frage mich ernsthaft, wie viele der schimpfenden eine solche chance ernsthaft ausschlagen würden im interesse ihrer "street-credibilty"... meine güte! sie haben keine kleinen kinder gegessen, sondern schlichtweg geld verdient... und ich traue ihnen schon zu, selber zu wissen, für was sie ihr gesicht ins rampenlicht halten.

ist es naiv, zu glauben, wenn man im rampenlicht steht, wird man immer geliebt?
ja, wahrscheinlich... und ich schätze, den spaß an solchen sachen, hat man zum beispiel schnutinger gründlich verdorben. wer sich öffentlich macht, ist immer auch kritik ausgesetzt. wer macht, was er will, verursacht im ernstfall auch streit. wer sich erwischen lässt, wird bestraft.
nur... haben sich die vielen kritiker dadurch auch selbst eines kleinen schatzes des web 2.0-sphäre beraubt. wieviel persönliche angriffe erträgt man denn? irgendwann tut auch die unberechtigste kritik einfach nur noch weh... und es hat etwas mit selbstschutz zu tun, wenn man sich dann zurück zieht. mein verständnis hat sie.
aber mal ehrlich - musste das sein...?

klar kann ich mich immer politisch korrekt äußern. ich kann an meiner meinung und dem, was ich tue und lasse, so lange herumschleifen, bis alle ecken und kanten geglättet sind und ich niemandem mehr irgendeine chance gebe, anderer meinung zu sein oder zu kritisieren... ich kann mich verstecken, nicht mehr mitspielen oder gar nichts mehr sagen, um mich mit keinem anzulegen und mich potentieller klassenkloppe gar nicht erst auszusetzen. ich kann, bevor ich was tue oder sage oder meine oder entscheide, am besten immer alle nach ihrer meinung fragen..

irgendwann haben wir dann eine zurechtgeschliffene, kommerzlose, politisch korrekte, profilfreie zone, die mal vielfältig, voller ideen, offenheit und einfallsreichtum war... schade drum.

(am rande: amazon löschte vor kurzem "1984" und "die farm der tiere" von einigen lesegeräten sozusagen per fernbedienung... zufall oder ein verirrtes omen?)

PS: ist alles übrigens auch meine persönliche meinung... ohne anspruch auf vollständigkeit oder allgemeine und langfristige gültigkeit. entschuldige mich im voraus für eventuelle glaubwürdigkeitsverluste...

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7/05/2009

stabilität...?

über manche dinge denken wir oft und viel nach - dazu gehört beispielsweise eine frage, die mir selbst vor kurzem gestellt wurde: "...wie sicher ist mein arbeitsplatz?" wer als unternehmer ehrlich ist, kann darauf gerade heute eigentlich nur eine antwort geben: "wie sicher ist es, dass du morgen von einem lastwagen überfahren wirst...?" ok - ein witz. aber es ist etwas wahres daran...

natürlich. ich bin der "chef". wer, wenn nicht ich, weiß, wie sicher mein unternehmen und dessen arbeitsplätze sind? nur leider ist es auch mit den besten absichten nie wirklich garantiert, dass ein unternehmen langfristig stabil bleibt. so etwas nennt man "unternehmerisches risiko". die illusion, dass wir dieses risiko ausschalten können, hat schon so manchen eiskalt wieder in die realität geholt. konjunkturprogramme, stabilitätsgesetze etc. hin oder her.
ich kann mit großer sicherheit sagen, wie es jetzt und in 3 monaten aussieht. kann ich mit der gleichen sicherheit sagen, was in 2 jahren sein wird? wenn wir ehrlich sind - wohl eher nicht... ich kann planen und für mein unternehmen ziele setzen und tun, was dafür nötig ist. ob ich sie erreiche, weiß ich nicht mit sicherheit. es wäre vermessen, etwas anderes zu versprechen...

wie sicher sind unternehmen...?
beobachten können wir heute im großen wie im kleinen, dass auch so genannte "vorzeigeunternehmen" überraschend "plötzlich" in schwierigkeiten geraten.. und ich glaube kaum, dass irgendeine führungskraft eines unternehmens (egal wieviel heuschreckenmentalität sie mitbringt) wirklich mit absicht ein unternehmen pleite gehen lässt... jemandem das vorzuwerfen, ist in meinen augen unsinnig. der vorwurf, dass einige führungskräfte sich "persönlich bereichert" haben, steht im raum. was an sich schon paradox ist - jeder unternehmer geht persönlich ein risiko ein und baut seine firma auf, um geld zu verdienen, mehr oder weniger. aber nicht zu vergessen: jeder unternehmer hat engagement und leidenschaft mitgebracht und glaubt natürlich auch in schwierigen zeiten daran, dass diese krise überstanden wird - manche haben recht damit, und manche nicht... neben unternehmerischem geschick hängt dieses überleben auch nicht zuletzt von einem ab: ein bisschen glück.
ich will nicht abstreiten, dass manche unternehmerische fehlentscheidung zu pleiten oder krisen geführt hat. und trotzdem - wussten diejenigen, dass es die falsche entscheidung war? oder waren sie vielleicht der festen überzeugung, das richtige und nötige zu tun? wissen wir immer, was das richtige ist? wer sich noch nie geirrt hat, der werfe den ersten stein...
sicher gibt es unternehmer, führungskräfte und manager, denen nur ihr eigenes vorankommen wichtig ist - ich glaube jedoch, dass es weit weniger sind, als viele meinen...

"aber... wie sicher ist denn nun mein arbeitsplatz??"
ehrlicherweise kann ich darauf nur antworten - ich tue als unternehmer alles, was in meiner macht steht, dafür, um deinen und meinen arbeitsplatz und unser aller zukunft zu sichern. ich werde mich dafür einsetzen und ich hoffe, jeder einzelne mitarbeiter tut es auch. sofern das so ist, ist dein arbeitsplatz so sicher, wie er nur sein kann. was ich dir nicht sagen kann, ist, was die zukunft bringt... wird es in einem jahr noch auftraggeber geben, die zahlungskräftig genug sind? weiß ich heute, wo diese auftraggeber dann sind? werden unsere jetzigen kunden überleben? wird es eine inflation geben? werden uns politische entscheidungen an den rand des ruins treiben...? technische entwicklungen uns herausfordern zum umdenken...? ich wünschte, ich wüsste es... ich würde manche nacht besser schlafen.

was ich als unternehmer tun kann - ich kann aus vergangenen fehlern und erfahrungen lernen und immer wieder versuchen, es besser zu machen und neue lösungen zu finden. ich kann umsichtig agieren. ich kann mein unternehmen so flexibel gestalten, dass es in krisen reaktionsfähig bleibt. ich kann ein stabiles team schaffen, das motiviert arbeitet und mich von unnötigen belastungen trennen. ich kann planen und mir langfristig aufgaben und neue märkte erschließen... ich kann, wenn das alles funktioniert, rücklagen bilden und dem unternehmen eine solide basis schaffen.
eines kann ich nicht - etwas garantieren, außer dem festen willen, dass es meine absicht ist, auch noch in 5 oder 20 jahren mit dir zu arbeiten und freude daran zu haben und ruhig schlafen zu können. auch chefs hängen an ihrem nachtschlaf... vielleicht ist das das einzige, was einen beruhigen kann.

spannend und ergänzend zum thema stabilität - die aktuelle "brand eins" (Juli 2009)

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6/23/2009

richtig so.

wenn ich sagen sollte, wie ich mich grade fühle - als ob wirklich alles gut wird.
everything falls into his place

ein bisschen beruhigt, ein bisschen optimistisch aufgeregt in gespannter erwartung... und friedlich. als ob jedes ding sich tatsächlich langsam auf den richtigen platz zu bewegt... sehr gutes gefühl.

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1/20/2009

vertrauen, baby...!

mm über die frage - was kann man tun, um den verlust des vertrauens in die wirtschaft wiederzuherstellen? durchaus übertragbar auf anderes...

"... Es braucht jemanden, der den ersten Schritt tut, der durch die Flammenwand des Zweifels geht, ohne wissen zu können, ob die Entdeckung auf der anderen Seite den Aufwand lohnt. Es braucht jemanden, eine Institution, eine gewichtige Person, die den Anfang macht, die mit vollem Risiko ins Vertrauen springt.
Wer macht das, wer kann das? Nur jemand mit großem Selbstvertrauen. Denn wirklich ins Risiko geht nur, wer sich innerlich sicher fühlt, über ein hohes Maß an innerer Gelassenheit und Ich-Stärke verfügt. Das sind Menschen, die nicht zögern oder verzagt sind, die sich nicht vorschnell Meinungen anderer unterwerfen, sozialem Druck nachgeben oder Initiative vermissen lassen, wo entschiedenes Handeln angezeigt wäre..."


der ganze artikel

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12/26/2008

Immer für dich da

Das Leben ist nicht grausam
das Leben ist nicht zart
das Leben ist gedankenlos
reine Gegenwart

Es läßt dich nicht gewinnen
es läßt dich nicht im Stich
es läßt den Dingen ihren Lauf
denn es meint nicht dich

Du kannst daran zerbrechen
du kannst es überstehn
du läßt es wohl am besten bloß
irgendwie geschehn

Aber ichbin immer für dich da
egal ob Kontinente weit
oder einen Augenaufschlag nah
solange ich am Leben bin
find ich Wege zu dir hin
ichbin immer für dich da

Wir hören in der Ferne
den wunderschönen Ton
wir warten auf Belohnung
welche Illusion
Man kann es drehn und wenden
das Glück will hoch hinaus
es kommt wie Diebe in der Nacht
und es raubt uns aus

Wozu das alles gut ist
ein unbekannter Plan
und der Versuch ihn zu verstehn
reiner Grössenwahn

Aber ichbin immer für dich da
es kommt mir vor als ob ich dich
zum ersten Mal vor Jahrmillionen sah
mein Aussichtsturm in Babylon
mach einfach nur Gebrauch davon
ichbin immer für dich da

Ja denn ichbin immer für dich da
egal ob Kontinente weit
oder einen Augenaufschlag nah
solange ich am Leben bin
find ich Wege zu dir hin
ich bin immer dich dich da

HRK

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11/16/2008

immer wieder cool...

„Wenn es Liebe ist, dann kriechst du nackt über einen Supermarkt-Parkplatz, der mit zerbrochenen Colaflaschen übersät ist! Wenn es Liebe ist, dann hungerst du einen Monat lang und unterbrichst das Fasten mit einer Wanne voll Pferdescheiße! Wenn es Liebe ist, dann tanzt du auf einem Nagelbrett und jonglierst dabei mit Handgranaten! Wenn es Liebe ist, dann ziehst du dir eine Rasierklinge über den Arm und schreibst mit deinem Blut Gedichte! Wenn es Liebe ist, dann …“

(mondsüchtig, bradley danton)

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11/09/2008

alles.

alles, was man über einen menschen weiß, ist oft nur eine aufreihung von momentaufnahmen.
je mehr momente man miteinander verbringt, desto realer wird ein bild.
dessen sollte man sich immer bewusst sein.

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9/29/2008

tief luft holen... und ausatmen.

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9/25/2008

ich bin

eine aussterbende spezies. hurra!

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9/20/2008

definitionsfrage

"Ersatz ist das Wiederbeschaffen von etwas Fehlendem oder Verlorengegangenen oder aber das Nutzen anderer Dinge zum Erreichen des selben Zwecks. "

nachtrag:
man kann nichts ersetzen. alles, was vielleicht einen ähnlichen oder vergleichbaren zweck erfüllt, ist eben am ende trotzdem nur ein ersatz. meist ein mieser. wenn ich einen grandiosen schokokuchen will, dann reicht eben kein keks. dann ist das zwar nett, aber unbefriedigend. weil ich nicht bekomme, was ich eigentlich will. das macht auf dauer übellaunig.

habe darüber nachgedacht, dass wir uns selbst oft mit unbefriedigenden ersatzstücken zufrieden geben. ich kriege nicht die hose, die ich eigentlich wollte, nicht den job, den ich eigentlich wollte, nicht die frisur, die ich mir vorgestellt habe und nicht das leckere essen, auf das ich gewartet habe... und immer sagt man sich: naja, ist besser als nix!
das ist es aber nicht. im grunde ist ein ersatz eigentlich noch viel schlimmer als nix. es erinnert einen nämlich permanent an das, was man eigentlich will.

vielleicht sollten wir alle weniger kompromisse machen, bei den dingen, die wir wirklich wollen. und uns manchmal fragen, ob es etwas wert ist, dafür eben auch manchmal auf einen ersatz zu verzichten. wäre das wirklich so schlimm?

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9/08/2008

heute die zeitung aufgeschlagen.

und folgendes zitat gelesen:

"Einer der größten Irrtümer ist es, zu glauben, Menschen würden ihr Verhalten ändern, wenn wir ihnen unsere logisch zwingenden Argumente nur hinreichend deutlich vermittelt haben. Dasselbe gilt für den Appell an die Einsicht. Das Gehirn fragt immer, bewusst oder unbewusst: "Was kriege ich dafür, dass ich mich ändere?", und wenn es darauf keine gute Antwort gibt, dann ändern Menschen sich eben nicht." - Gerhard Roth, Hirnforscher

zeitung wieder zugeschlagen.

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8/03/2008

ja, genau! echt traurig... ;-)



der wird mein neuer business-darling! :-)

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8/02/2008

nimm´s mit humor!

na bitte! was wir mädels schon immer wussten, ist jetzt amtlich:

"Der Humorforscher Gil Greengross veröffentlicht dieser Tage eine verstörende Untersuchung im Fachmagazin "Journal of Evolutionary Psychology". "Humor ist bekanntermaßen für Frauen sexuell attraktiv, aber wir haben herausgefunden, dass Selbstironie dabei die attraktivste Art von Humor ist" stellte der Wissenschaftler (wir können aus dieser Entfernung nur vermuten: wahrscheinlich in seiner gewohnt selbstironisch-humorvollen Art) fest..." ganzer artikel

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°°gucken

7/27/2008

muss gepostet werden! unbedingt!


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