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oder: das ist kein lustiger blogg. nein.

3/24/2010

Zeitzonen

Ob ich es
heute noch schaffe
das
was ich dir
gestern für morgen
versprach
pünktlich
einzuhalten
kann ich dir jetzt
noch nicht
mit Genauigkeit sagen
was mir unendlich leid tut.

Aber
dann und wann
immer wenn es gleich geschehen soll
frühestens dann
so scheint mir
bricht Ewigkeit hervor
und
spätestens dann
beeile ich mich

und bin
in der Fülle der Zeit

nie
zu
spät.

© Jutta Schmidt

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3/08/2010

komisch.

zum einen, dass menschen sich manchmal angesprochen fühlen von dingen, die sie gar nicht betreffen... und zum anderen, dass die bereitschaft, sich mit den konsequenzen eigenen handelns abzufinden, doch so wenig verbreitet scheint.

wenn man jemanden verletzt, wie auch immer, und derjenige einem das verzeiht, dann heißt das nicht automatisch, dass er auch wieder mit einem zu tun haben will, hm? (vergl. josefine in "chocolate") oh ja, man kann verzeihen... aber nehmen wir mal die geschundene frau des prügelnden saufenden mannes: vielleicht ist sie so großherzig, ihm sein verhalten zu vergeben. vielleicht hat sie dafür sogar verständnis. wird sie ihm deshalb wieder vertrauen und wieder in ihr bett lassen... wenn die verletzungen tief genug gehen - nein. wird sie nicht.

jedem menschen auf der welt sei die fähigkeit zugestanden, sich weiter zu entwickeln und sich zu ändern, aus seinen fehlern zu lernen. nichtsdestotrotz sind die "fehler" eben da und passiert. nichts macht sie ungeschehen. die verletzungen bleiben, die narben sind da, die scherben nicht mehr zu kitten. die chance, die man hat, ist die - man kann es beim nächsten menschen, in der nächsten situation, bei der nächsten vase besser machen und ... etwas achtsamer sein.

mehr kann man vielleicht erwarten, hoffen und mit viel glück bekommen - aber nicht verlangen.
c`est la vie.

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12/24/2009

oh ja!

ich werde ins kino gehen :-) dieser holmes ist es mit sicherheit wert...



mehr davon hier...

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12/15/2009

Joachim Ringelnatz (1883-1934)

Schenken

Schenke groß oder klein,
Aber immer gediegen.
Wenn die Bedachten
Die Gaben wiegen,
Sei dein Gewissen rein.

Schenke herzlich und frei.
Schenke dabei
Was in dir wohnt
An Meinung, Geschmack und Humor,
So dass die eigene Freude zuvor
Dich reichlich belohnt.

Schenke mit Geist ohne List.
Sei eingedenk,
Dass dein Geschenk
Du selber bist.

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11/28/2009

was macht...

einen menschen, zum menschen. ist es seine herkunft oder der grund, warum alles begann...? ich denke nicht. es sind die entscheidungen, die er trifft. nicht, wie er etwas anfängt, sondern wie er sich entscheidet, es zu beenden...

hellboy.

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10/31/2009

kluger mann...

der sagte: "a prayer for the wild at heart, kept in cages". sagte auch:
“There is a time for departure even when there's no certain place to go.”

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10/18/2009

eigentlich könnten wir...

aha.

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10/03/2009

schön...

so wunderbares mondlicht kriegt nicht mal der beste fotograf eingefangen. am besten ist das alles trotzdem immer noch, wenn es ECHT ist... schön.

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9/27/2009

die coolsten...

immer wieder einer der krassesten filme mit einer brillianten liz taylor. und mit dem sicheren gefühl, dass manche dinge immer aktuell sind...

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9/21/2009

übrigens...

rette deine freiheit

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"Erfolg ist, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren." Winston Churchill

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9/01/2009

die geschichte...

"Don Quijote ist ein kleiner Landadliger – dessen wahrer Name sogar dem Erzähler nicht genau bekannt ist (allerdings ist der Name des Adeligen im Buch als "Alonso Quijano" genannt) – und lebt „irgendwo“ in der Mancha in Spanien.

Dort verschlingt er einen Ritterroman nach dem anderen, bis er schließlich verrückt wird und glaubt, er selbst müsse sich als fahrender Ritter todesmutig in Gefahren stürzen, um das Unrecht zu bekämpfen. Seinem Pferd verleiht er nach vier Tagen intensiven Nachdenkens den Namen Rosinante (Rocinante, span. Rocin „Gaul“, und antes „vorher“ bzw. „vorhergehend“) mit der Doppelbedeutung vorher ein gewöhnlicher Gaul, (jetzt) allen Gäulen vorangehend. Ein Bauernmädel macht er zur Gebieterin seines Herzens, die er nicht weniger wohlklingend Dulcinea von Toboso (von dulce „süß“) nennt.

So kommt es zu einem ersten Ausritt. Alles, was er sieht, bringt er mit dem Rittertum in Zusammenhang, obwohl dieses schon seit Generationen nicht mehr aktuell ist. Eine einfache Schenke wird in seinen Augen zu einer Burg, und die Dirnen, die davorstehen, werden zu Burgfräulein. Nach seinem ersten Ausritt wird er völlig zerschlagen nach Hause geschafft. Barbier und Dorfpfarrer veranstalten dann ein Autodafé (Bücherverbrennung), dem – mit Ausnahme des Amadis de Gaula und des Tirant lo Blanch – sämtliche seiner Ritterromane zum Opfer fallen. Don Quijote rekrutiert dann einen „Schildknappen“, der ihn während der folgenden Abenteuer begleiten wird. Dieser heißt Sancho Panza (oder „Pansa“, was man als „heiliger Bauch“ verstehen kann), wohnt im selben Dorf und ist (zunächst) nicht der Hellste. In Ermangelung eines Pferdes begleitet er seinen Herrn auf einem Esel, den er gelegentlich mit dem Namen Rucio anspricht, was in einigen Gegenden Spaniens nichts anderes als „Esel“ bedeutet. Sancho Panza spricht häufig in Sprichworten. Erst mit dieser Kontrastfigur bekam der hagere Don Quijote seine universelle Bedeutung.

Dulcinea ist die Angebetete von Don Quijote. Er hat sie zwar nie wirklich gesehen, aber da ein richtiger Ritter eine Angebetete braucht, braucht auch Don Quijote eine solche. Alles, was er tut, tut er für sie. Als er etwa einen Zug von Galeerensträflingen befreit, verlangt er als Dank, dass alle zu Dulcinea gehen und ihr von seinen Taten, die er ihretwegen vollbracht hat, berichten sollen.

Das bekannteste Abenteuer ist zweifellos das, in welchem der Held – trotz der eindringlichen Warnungen seines Knappen – anstelle von Windmühlen Riesen sieht und diese zu bekämpfen versucht, was natürlich nicht glücklich ausgeht. Dass er diesen Kampf verliert, schreibt er bösen Mächten zu. (Der Ausdruck „gegen Windmühlen kämpfen“ geht auf diese Geschichte zurück.) Der in seine Fantasien vernarrte Idealist kämpft auch gegen staubumwölkte Hammelherden, liefert sich mit rotweingefüllten Schläuchen einen „blutigen“ Kampf und erobert noch den „Helm des Mambrin“ – eine Barbierschüssel. Don Quijote gibt sich auf Anregung seines Knappen den Übernamen Der Ritter von der traurigen Gestalt, und als solche kehrt er übel zugerichtet auf dem Ochsenkarren in sein Heim zurück." (wiki)

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°°gucken

8/22/2009

ist ganz einfach..

eigentlich ist das ja immer ganz einfach. man weiß ja immer ziemlich genau, was man tun sollte, um überarbeitung, unausgeglichenheit und gesundheitliche probleme zu verhindern...

allgemein

- ausreichend und ruhig schlafen
- ausreichend und regelmäßig essen
- bewegung und frische luft
- keine drogen jeglicher art
- private aktivitäten, freunde, soziale kontakte
- kein junkfood, schokolade oder ähnliches konsumieren
- einen regelmäßigen tagesablauf haben
- sich nicht nicht aufregen, entspannungsübungen machen
- sich immer wieder selbst hinterfragen, nachdenken, ziele erarbeiten

privat

- sich um freunde und familie kümmern und für sie da sein
- gesunde beziehungen führen, sich dafür zeit nehmen
- dem partner zuhören und mit ihm gemeinsam dinge unternehmen
- einen eigenen freundeskreis haben, sie auch regelmäßig besuchen
- hobbies pflegen
- sich zeit für sich selbst nehmen
- wohnung und zuhause ordentlich halten
- sich um haustiere ausreichend kümmern
- nachbarn nicht ignorieren
- neue freundschaften schließen
- sich regelmäßig duschen, pflegen, attraktiv bleiben!

job

- netzwerke pflegen
- sich um mitarbeiter kümmern, sie motivieren
- organisationsstrukturen schaffen und überwachen
- kunden pflegen und betreuen, als ob sie die einzigen wären
- sich weiterbilden und auf dem laufenden bleiben
- aufträge akquirieren
- sein unternehmen präsentieren und weiterentwickeln
- buchhaltung und rechtliches in ordnung halten
- produktiv sein, arbeiten!
- der erste im büro sein, und auch der letzte...
- freundlich, ausgeglichen, frisch gebügelt und verständnisvoll sein
- neue ideen vorantreiben/ entwickeln

(alle listen unvollständig)

ist total einfach. sag ich doch.

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8/17/2009

guter rat...

"konzentrier dich auf das, was du weißt. nicht auf das, was du fürchtest..."

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8/16/2009

ja, so gehts.

ne, ich bin kein freund von zensur... und durchaus der meinung, dass jeder denken und sagen darf, was er will. allerdings - halte auch ich mich an spielregeln, sofern ich mich im territorium eines anderen bewege. und lebe eben mit den kosequenzen, wenn ich es nicht tue...

wenn man zur oma fährt kämmt man sich die haare, einem vegetarier setzt man kein fleisch vor, man sagt "bitte", "danke" und "guten tag", kommentare in einem blog sind dazu da, zu diskutieren und eben zu kommentieren und bleiben in der regel höflich, sachlich und vor allem beim thema... da es auch im web ein paar leute gibt, denen diese grundregeln der guten kinderstube und der sinn dessen noch immer fremd sind... entscheide ich jetzt eben, wer seinen senf veröffentlichen darf und wer nicht. so ist das.

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8/12/2009

immer wieder gut...

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8/02/2009

gelernt...

diese woche sozusagen ein aha-erlebnis gehabt... und festgestellt, dass die meisten probleme mit mitmenschen darauf beruhen, dass wir sie für dumm halten und unterschätzen.
erlebe selber immer wieder erstaunt, wie wenig manche leute merken, dass ihr gegenüber vielleicht doch nicht ganz blöd ist und durchaus die absicht und den sinn hinter so manchen dingen und äußerungen versteht. ich persönlich empfinde es immer als immense frechheit, selbst wenn ich es nur bei anderen beobachte...

man sollte immer davon ausgehen, dass das gegenüber mindestens so schlau ist wie man selbst... andernfalls erwarten einen unter umständen große überraschungen.

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7/04/2009

beobachtet...

wenn eine schwierige situation ins sicht ist, kann der mensch verschiedene dinge tun... manche stecken den kopf in den sand und versuchen, es zu ignorieren. manche warten einfach ab was passiert und bleiben so lange regungslos stehen, bis die gefahr vorüber geht... oder sie umgehauen werden. manche schleichen sich davon oder retten sich mit schwindeleien, bis sie ihnen über den kopf wachsen... das alles funktioniert oft auch relativ gut.
manchmal etwickelt sich bei jedem auch einmal das gefühl von ohnmacht - als ob es nicht gäbe, was diesen schrecken aufhalten kann... und man kann sich nicht rühren vor lauter angst, auch wenn man weiß, dass man weg laufen sollte.

das problem ist - man lebt nicht mehr, sondern wird gelebt. ein mensch kann, wenn er will, sich selbst jeglichen einflusses auf sein eigenes leben berauben und sich auf gedeih und verderb in die hände anderer oder des zufalls begeben. niemand anders kann einen so ohnmächtig machen, wie wir es selbst können...

es bleibt allerdings immer die möglichkeit, selbst zu agieren. ich meine, man kann und muss aktiv werden, wenn wichtige dinge oder menschen im leben in gefahr sind. alles andere wäre sträfliche nachlässigkeit... es gibt immer einen weg, der eine alternative ist. diese nicht zu nutzen, zu ignorieren oder abzulehnen aus protest ist unsinnig und vorsichtig gesagt - dumm. wenn ich eine gefahr für mich oder andere sehe (und sei sie auch nur potentiell da), dann schaffe ich mir die möglichkeit, damit umzugehen, wenn ich es nicht verhindern kann... für den fall, dass sie wirklich eintritt. die gefahr, umgehauen zu werden, wird somit kleiner und weniger angsteinflößend. und manchmal ist es ein gutes gefühl, zumindest zu wissen, dass man vorbereitet ist.

obwohl es oft einfacher ist, sich dem schicksal zu ergeben und den umständen die schuld zu zu schieben an der eigenen situation, oft haben wir auch die wahl. und manchmal trifft uns etwas unvorbereitet nur deswegen, weil wir nicht sehen wollten...

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7/02/2009

vernunftbegabt...

Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; gib mir den Mut, Dinge zu ändern, die ich zu ändern vermag, und gib mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden. (F. Oettinger)

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6/30/2009

nebenbeschäftigung...

das gute, wenn man wieder ein bisschen klarer denkt - man hat wieder einen freien kopf, um eingerostete hirnareale wieder ins laufen zu bringen. und sich mit dingen zu beschäftigen, die einen das letzte mal im studium beschäftigt haben... spannender artikel:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,631846,00.html

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